IT-Strukturen.de

In Ihren Händen liegt die Verantwortung für eine möglichst effiziente und effektive Nutzung der Informations- und Kommunikations-Technologie (ITK).
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Ihr Unternehmen mit der technologischen Entwicklung mithalten. Die bestehende ITK-Infrastruktur gehört deshalb regelmäßig auf den Prüfstand. Entsprechend oft ist dann auch über Investments in neue Hardware-Komponenten oder Standardsoftware zu entscheiden.
Doch wer sind die wichtigsten Anbieter der von Ihnen favorisierten Lösung? Welche können derzeit nennenswerte Installationszahlen vorweisen? Wer hat in Ihrer Branche und Unternehmensgrößenklasse die Nase vorn?

Auf diesen Seiten finden Sie die Antworten auf Ihre Fragen

Ob Sie die IT eines großen Handelsunternehmens, ein mittelständisches Industrieunternehmen oder einen Handwerksbetrieb leiten: Mit IT-Strukturen.de verfügen Sie über die für Ihr Investment wesentlichen Informationen. Mit nur wenigen Mausklicks erhalten Sie einen detaillierten Überblick über die wichtigsten Anbieter von Hard- und Software-Produkten. Und deren aktuelle Marktstellung in ihrer Branche.

Wie entstehen diese Markt-Informationen?

Seit 1988 führt unser Research-Team Interviews mit IT-Managern zu eingesetzten Systemen. Auf Basis der erfassten Fakten werden die ITK-Marktstrukturanalysen kontinuierlich aktualisiert und ergänzt. Insgesamt verfügbar sind derzeit 42.000 Unternehmensstandorte. In den letzten 6 Monaten führten wir insgesamt rund 8.400 Interviews.

weekly IT-Trend ab sofort jeden Mittwoch eine neue Auswertung

Kyocera dominiert im Gesundheitswesen – Konica Minolta in der Bauindustrie

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Der weltweit agierende Technologiekonzern Kyocera führt aktuell die Liste der Top-Fünf an. Auf diesen Anbieter entfallen 16,2 Prozent der insgesamt 2.767 von ama zwischen Juli und Dezember 2014 ermittelten Standorte mit MFP-Installationen. Auf Platz zwei folgt Ricoh mit einem Anteil von 15,7 Prozent. 13,7 Prozent entfallen auf den drittplatzierten Hersteller Konica Minolta.

Wie ein Blick auf die in den Vorjahren von ama ermittelten Werte zeigt, hat sich die Gesamtstruktur dieses IT-Teilmarktes kaum verändert. Neben Kyocera, Ricoh und Konica Minolta sind weiterhin lediglich zwei Hersteller von netzwerkfähigen Multifunktionsdruckern mit nennenswerten Anteilen von über zehn Prozent vertreten. HP erreicht aktuell 11,3 Prozent und damit den vierten Platz, während der fünftplatzierte MFP-Hersteller Canon einen Wert von 10,4 Prozent erzielt. Auf die Gruppe der in der Grafik nicht namentlich erwähnten Hersteller („Other“) entfällt ein Anteil von 32,6 Prozent.

Wie bei Software-Lösungen gilt auch für die Hersteller von Hardware in Deutschland offensichtlich der Grundsatz, dass die Anbieter „Branchen-Knowhow“ mitbringen müssen. Die ama-Analyse zeigt, wie die nach Marktanteilen größeren Anbieter von Multifunktionsprintern diese Herausforderung bewältigen. Ein exemplarisches Beispiel liefert Kyocera: Rund jeder dritte von ama ermittelte Unternehmensstandort im Marktsegment „Gesundheitswesen“ setzt auf diesen Hersteller (32,2 %). Die weiteren Anbieter der Top-Fünf bleiben deutlich unter diesem Anteilswert: HP erzielt 13,5 Prozent und Ricoh 9,4 Prozent. Der in der Gesamtwertung drittplatzierte Konica Minolta erreicht nur 5,3 Prozent und der fünftplatzierte Canon lediglich 1,8 Prozent.

Bemerkenswert sind zudem die im Vergleich zu den direkten Wettbewerbern hohen Anteile von Konica Minolta und Ricoh in der Bauindustrie (24,8 %/21,1 %). Dagegen kommt Kyocera hier lediglich auf 11 Prozent. Vergleichsweise etwas mehr Erfolg hatte der erstplatzierte MFP-Anbieter offensichtlich bei den Behörden. In diesem Segment erreicht das Unternehmen mit 18,2 Prozent ein um 7,2 Prozentpunkte höheren Anteil, gefolgt von Ricoh mit 16,9 Prozent. Mit etwas größerem Abstand folgen Konica Minolta (13,6 %) und HP (10,1 %).

Fazit: Im IT-Teilmarkt für netzwerkfähige Multifunktionsprinter bleibt es beim intensiven Wettbewerb. Die drei in diesem Segment führenden Hersteller Kyocera, Ricoh und Konica Minolta halten im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert ihre Stellung. Die von ama für die Top-Fünf der MFP-Anbieter in den einzelnen Branchen ermittelten höchst unterschiedlichen Bestandsanteile sind für die anderen Hersteller eine klare Handlungsempfehlung: Ausbau eines branchenspezifischen Angebots-/Lösungsprofils für das Outputmanagement, welches der zunehmenden Komplexität der Workflowprozesse und der Forderung nach durchgängigen Outputprozessen Rechnung trägt.

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